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                                "Wie sich die Zeiten ändern..."

 

Veranstaltungsreihe in der LAB

Wie war das eigentlich damals? ...... und heute?
Kinder – Eltern – Großeltern – Urgroßeltern – vier Generationen begegnen sich
Projektleitung:
Maria Honrath und Edgar Lutz

„Wie war das eigentlich damals, als Urgroßmutter trockenes Brot noch zu „Armen Rittern“ verarbeitete? Wie war das eigentlich damals, als die Schumacher noch fußgerechte Einzelpaare anfertigten? Wie war das eigentlich damals, als Großvater seine heiß geliebten Schellack-Schallplatten nur an besonderen Festtagen auf dem Grammophon abspielte?…..…..“

„Heute kann Mutter sich ihre Lieblingshits von Madonna selbst vom Computer herunterladen. Heute sitzen wir vor dem PC und ziehen uns die Musik-Videos bei YouTube rein. Heute können wir längst hunderte von Titel auf unserem i-pod oder Handy speichern…...…..“

Wenn wir auf die letzten 70-80 Jahre zurückblicken, hat sich bis heute auf allen möglichen Gebieten vieles rasant verändert. Mit der folgenden Veranstaltungsreihe möchten wir ein Forum für einen regen Austausch zwischen den Generationen bieten.

Vom „Armen Ritter“ zum „Big Mac“
Zum Einstieg in die Thematik wird die Märchenerzählerin Edel Rabe: „Der Großvater und sein Enkel“ und andere Märchen aus der Sammlung der Brüder Grimm erzählen.
Wir werden uns in einem generationsübergreifenden Gespräch mit Schülerinnen und Schülern der Friedrich-Ludwig-Jahn-Schule und interessierten Erwachsenen mit der Entwicklung unserer Esskultur, mit dem immer reichhaltigeren Angebot an gesunden und ungesunden Lebensmitteln und mit allem, was damit im Zusammenhang steht, beschäftigen. Anschließend gibt es ein Büffet mit Speisen von damals bis heute.
Termin: Mittwoch, 26. Oktober 2011, 10.00 - 12.00 Uhr

Vom „Warten aufs Christkind“ zum „kommerziellen Weihnachtsmarkt“
Wie wurden Feste früher gefeiert – wie heute? Vier Generationen erzählen dazu eigene Erlebnisse und Anekdoten. Zur Weihnachtszeit gibt es alte und neue Lieder, Gedichte und Geschichten, die ältere Menschen der LAB und Kinder aus dem Hort Lernen und Spaß e.V. bei dieser Veranstaltung vortragen möchten.
Termin: Mittwoch, 30. November 2011, 15.00 - 17.00 Uhr

Vom „Grammophon“ zum „i-pod“
Der Schulchor der Friedrich-Ludwig-Jahn-Schule, unter der Leitung von Csilla Szili-Schweer, und der Singkreis der LAB, unter der Leitung von Friedrich Eschenauer, werden Musik-Hits von damals bis heute vorstellen. Musikgeräte im Wandel der Zeit, wie z.B.: Grammophon, Schallplattenspieler, Kassettenrekorder, CD-Player, i-pod usw. sind als Anschauungsmaterial vorhanden und sollen zu gegenseitigen Fragen anregen. Die Frage ist auch: „Können Jung und Alt auch gemeinsam singen?“ Na dann versuchen wir’s doch mal.
Termin: 14. März 2012, 13.00 - 15.00 Uhr

Vom „Handwerk des Schuhmachers“ zur „Massenproduktion“
Wir zeigen den Film: „Berufe altes Handwerk“, der 1998 unter fachkundiger Anleitung des Wiesbadener Medienzentrums in der LAB gedreht wurde. Der Film berichtet unter anderem über das alte Schuhmacherhandwerk. Im Anschluss haben Schülerinnen und Schüler der Friedrich-Ludwig-Jahn-Schule und interessierte Erwachsene die Möglichkeit, mit dem Bierstadter Schuh- und Schäftemacher Andreas Baumbach über die Entwicklung des Schuhmacher-Handwerkes zu sprechen.
Termin: Mi, 18.1.2012, 10.00 - 11.30 Uhr

Ort: LAB – Leben aktiv bereichern, Karlstr. 27
Veranstalter:
LAB in Kooperation mit der Friedrich-Ludwig-Jahn-Schule, dem Kinderhort Lernen und Spaß e.V. und dem Arbeitskreis Altenarbeit südl. Innenstadt


 

Wiesbaden – wie hast du dich verändert!
Power-Point-Vortrag von Georg Habs, Stadtarchiv

Seit Anfang des 19. Jahrhunderts hat sich in Wiesbaden ein stürmischer städtebaulicher Wandel vollzogen. Wie einschneidend die Veränderungen in den letzten 200 Jahren tatsächlich waren, verdeutlichen Fotografien, die bekannte Straßen und Plätze vor und nach wichtigen Eingriffen zeigen – und zwar aus dem gleichen Blickwinkel. Aha-Effekte ganz anderer Art ermöglichen die Entwürfe für Bauvorhaben, die nur knapp an der Verwirklichung scheiterten und bei ihrer Umsetzung das Gesicht Wiesbadens so gründlich verändert hätten, dass es heute kaum wieder zu erkennen wäre. Ein dritter kurzer Bilderreigen widmet sich dem Wandel der Moden, des Freizeitverhaltens und der Arbeitswelt.
Kursnummer: C12025V
Termin:
Mi, 1.2.2012, 16.00 – 17.30 Uhr

Gebühr: kostenfrei (Um Anmeldung bei der Volkshochschule Tel.: 9889-0 wird gebeten.)
Ort:
Villa Schnitzler, Biebricher Allee 42
Veranstalter: Kooperation von Volkshochschule und Stadtarchiv


Die Kultur im Sog der Globalisierung - Geschichtsphilosophische Betrachtung des
20. Jahrhunderts
Leitung:
Prof. Dr. Dr. h.c. Günther Böhme

Seit Spengler den "Untergang des Abendlandes" 1918 vorausgesagt hat, hat sich eine umfangreiche Kuturphilosophie entwickelt, deren Akzente in 4 Vorträgen aufgezeigt werden sollen, wobei deutlich werden wird, welche eminenten geistigen Wandlungen sich vollzogen haben und die heute Lebenden herausfordern. Die Frage ist, was die gegenwärtigen Generationen zur Gestaltung der Geschichte beitragen können.
Kursnummer:
C11010
Termin:
Di, 16.00 – 17.30 Uhr, 4 Nachmittage
Beginn:
14.2.2012
Gebühr:
32,-
Ort:
Villa Schnitzler, Biebricher Allee 42
Veranstalter:
Volkshochschule


Tanz-Café – beschwingt raus aus dem Alltag unter dem Motto „Wie sich die Zeiten ändern – auch beim Tanzen“
Leitung:
Gabriele Hofmann, Inge Penschow 

Schon lange tanzen Menschen zu verschiedensten Anlässen, und jede Zeit und jede Kultur hat ihren Ausdruck auch im Tanz.

In früheren Jahrhunderten wurde Menuett getanzt, im 19. Jahrhundert erfreute man sich an Tänzen zu Walzerklängen, danach drückte sich  in den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts im Charleston das Lebensgefühl einer Generation aus.  Dann wurde auch zu Liedern wie „Wenn der weiße Flieder wieder blüht“ getanzt. Die Aufbruchstimmung der Nachkriegszeit war auch gekennzeichnet durch Tänze wie Rock´n Roll  und Boogie Woogie.

Menschen tanzen in Tanzschulen, in Tanz-Clubs, aber auch in Zusammenschlüssen wie dem Bundesverband Seniorentanz, als Partner oder auch als einzelne Personen in einer Gruppe.

Und wer auf den Beinen nicht mehr ganz so sicher ist, kann auch im Sitzen tanzen und so Freude an Bewegung und Musik erleben.

Passend zum Jahresschwerpunkt der Akademie für Ältere „Wie sich die Zeiten doch ändern“ präsentiert das Tanz-Café in Kooperation mit dem Bundesverband Seniorentanz und dem Tanz-Club Blau-Orange Tänze  aus verschiedenen Epochen und Richtungen. Natürlich besteht auch die Gelegenheit, selbst das Tanzbein zu schwingen.

Für das leibliche Wohl stehen Kaffee, Kuchen und kalte Getränke zu den im Clubhaus üblichen Preisen zur Verfügung.

Ort: Tanz-Club Blau-Orange, Erich-Ollenhauer-Str. 6-8, 65203 Wiesbaden-Biebrich (Gibb), Parkplätze sind vorhanden
Termin:
9.3.2012, 15.00 – 18.00 Uhr, Einlass ab 14.30 Uhr
Gebühr:
Spenden sind herzlich willkommen
Information und Anmeldung:
Diakonisches Werk Wiesbaden, Gabriele Hofmann, Telefon (0611) 36091-49, E-mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
Bundesverband Seniorentanz, Inge Penschow, Telefon (0611) 567979,


Kultur  im  Koffer
Gegenstände der Alltagskultur erzählen Geschichten“ - Erinnerungsarbeit mit älteren Menschen

Die Idee dahinter

Kultur ist eine wichtige Lebensäußerung des Menschen. Sie ist eine Alltagserfahrung und bezieht sich nicht nur auf die übliche Vorstellung von Kultur in den Bereichen Musik, Kunst, Theater und Literatur. Gegenstände beschreiben unsere Geschichte mit vielen Erfahrungen aus unserem Alltag. Davon erzählen Menschen - und gerade ältere Menschen - gern.
Um diese Schätze zu heben, bietet sich ein solcher Kulturkoffer mit Gegenständen
aus unserem Alltagsleben an. Die Gegenstände wecken Erinnerungen und „erzählen 
Geschichten“ aus früheren Zeiten. Der/die Erzählende wird somit zum lebendigen  
Zeitzeugen und Träger von Erfahrung und Wissen aus einer vergangenen Epoche.

An wen richtet sich „Kultur im Koffer“?

Der Koffer lässt sich einsetzen

  • in Pflegeheimen- und Betreuungseinrichtungen
  • in Altenwohnanlagen, Häusern des betreuten Wohnens und Seniorentreffs
  • in Privathaushalten von Menschen, die in ihrer Mobilität eingeschränkt und im Wesentlichen auf ihre „vier Wände“ angewiesen sind. Aus „Kultur im Koffer“ wird  

 

„Kultur auf Rädern“:

  • in Gesprächsrunden „Jung & Alt
  • als Geburtstagsgeschenk für den alten Vater/die alte Mutter: „Mieten Sie eine/n Kulturkofferträger-In“ 


Mögliche Themen könnten sein:
 

  • So spielten wir als Kinder
  • Meine Stadt – früher und heute –
  • Meine Küche: Ohne Mikrowelle und elektronischer Küchenmaschine
  • Das waren unsere Haushaltshilfen
  • Alte Stoffe und Mode: So war chic früher!
  • Von der „Agfa Click“ zur Digi-Kamera
  • Bella Italia! – Als Reisen noch teuer und etwas Besonderes war
  • Meine alten Werkzeuge: „Fuchsschwanz“ statt elektrischer Stichsäge
 „Kulturkofferträger-Innen“
  • sind kommunikationsfreudig und haben Interesse an Menschen und ihren Geschichten
  • kennen sich etwas in Zeitgeschichte aus
  • können sich in Lebenswelten Anderer hineindenken
  • Verfügen über die Eigenschaft des einfühlenden Verstehens
  • sind bereit anderen Menschen etwas Zeit zu schenken
  • tauschen sich gerne mit anderen über ihre Erfahrungen aus

Ein Angebot für Wiesbaden

Die ersten Gegenstände der Alttagskultur sind bereits vorhanden.
Um weitere Themenfelder zu erschließen werden viele weitere Exponate gesucht,
ob alte Postkarten, Bildbände, Schallplatten und anderes mehr…..

Wichtig ist der Erzählwert, den die Gegenstände haben. Sachen können abgegeben werden im:

„Kirchenfenster Schwalbe 6“, Schwalbacher Straße 6

Montag und Freitag 10 - 16 Uhr, Dienstag bis Donnerstag 10 -18 Uhr

Wer als „Kulturkofferträger/in“ mitmachen möchte, meldet sich bei:    
Astrid Keiper-Dietz

CAP Caritas Altenwohn- und Pflegegesellschaft
Tel. 0611 98 7802-700
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

  Peter Kahlenberg 
Amt für Soziale Arbeit
Tel. 0611 31-2694

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Weinbau gestern und heute.

Wir werden von dem Winzer Ludwig Velten nach Hochheim eingeladen.
Er führt uns durch das erste Weinbaumuseum Hessen.

Fachkundig erzählt und demonstriert er, wie Wein angebaut wurde und heute noch wird. Er berichtet über die harte Arbeit früher und wie sich der Weinanbau in den letzten 50 Jahren durch Technik und Gesetze verändert hat.

Im Anschluss an die Wissensvermittlung geht es zum genüsslichen Teil. Erst die Theorie des Weinbaus und danach im Gutsausschank „Woigiggel“ mit Familie Velten das praktische Genießen des Weins.

In gemütlicher Runde kann jede/ jeder den Tropfen genießen. Auch fürs Essen ist gesorgt, wenn man dies möchte.

Termin: Mi, 21.3.2012
Treffpunkt:
Bahnhof Wiesbaden 14.15 Uhr
Abfahrt:
14.35 S1 Richtung Frankfurt
Gebühr:
€ 10,- (für eine kleine Weinprobe/ Führung durch das Museum kostenlos)
Veranstalter:
Amt für Soziale Arbeit

Information und Anmeldung:
Amt für Soziale Arbeit, Ute Reidies-Herfort,Tel.: (0611) 314657
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.


Kinner, wie die Zeit vergeht!

Zeitreise mit Liedern & Texten von Ulrike Neradt und "Best Age"

Ulrike Neradt entführt Sie mit kurzweiligen Texten in Rheingauer Mundart in die letzten
50 Jahre   - unterstützt von "Best Age".

Die Band aus dem Wiesbadener Dichterviertel spielt Akustikversionen von  Evergreens aus
den 50er bis 80er Jahren - von Rock-, Pop-, Folk- bis zu Swingklassikern, die thematisch
mit Ulrike Neradts Geschichten verbunden werden.

Die Musiker: Hartmut Boger, Kontrabass; Michael Linemann, Gesang, Ukulele, Perkussion;
Daniel Schmicking, Schlagzeug, Gesang; Jörg Schmüser, Gitarre, Gesang;
Günter Steppich, Gitarre, Gesang.

Kursnummer: C12015V
Termin:
Mi, 25.4.2012, 19.30 Uhr
Ort:
Pariser Hoftheater, Spiegelgasse 9
Gebühr:
€ 20,-, erm. € 16,-, Karten beim Pariser Hoftheater, Tel.: (0611) 30 06 07
Veranstalter:
Akademie für Ältere, Volkshochschule und Pariser Hoftheater


„Wie Großmutter unser Bauchweh heilte …“

Wissen aus Großmutters Hausapotheke mit Marianne Möbus (Apothekerin)

Der „Kräutergarten“ wird unterstützt von der Gärtnerei Strickler, Alzey

Im Anschluss an die „Kräuterführung“ (ca. 16.45 Uhr) laden wir zu Tee und Kräutersnacks ein und zu einem Märchen mit Edel Rabe.

Termin: Mi, 2.5.2012, 15.00 Uhr
Gebühr:
kostenfrei
Ort:
„Kräutergarten“ der Kleinen Riehlschule, Ludwig-Beck-Straße 1
Veranstalter:
Nachbarschaftshaus in Kooperation mit der LAB